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Azure Backup: Vereinfachte Verwaltung von Backup-Richtlinien für Azure Disks

Geschrieben von Johanna Lampe | 19.01.26 07:00

Azure Backup: Vereinfachte Verwaltung für Backup-Richtlinien für Azure Disks jetzt verfügbar

Kurzbeschreibung: Was ist passiert?

Microsoft hat die allgemeine Verfügbarkeit (General Availability) einer verbesserten Benutzeroberfläche für die Erstellung und Verwaltung von Backup-Richtlinien für Azure Disks bekannt gegeben. Bisher mussten diese Richtlinien direkt bei der Konfiguration des Backups für eine einzelne Festplatte erstellt werden.

Mit dem neuen Update können Administratoren Backup-Richtlinien nun zentral und unabhängig im Azure Backup Center definieren, verwalten und wiederverwenden.

Impact: Welche Auswirkungen hat das auf Ihr Business?

Diese Neuerung ist mehr als nur eine kosmetische Anpassung. Sie hat direkte, positive Auswirkungen auf die Effizienz, Sicherheit und Governance Ihrer Azure-Umgebung:

  • Effizienzsteigerung: Anstatt für jede Festplatte oder kleine Gruppen von Festplatten separate Richtlinien zu erstellen, können Sie nun eine zentrale Richtlinie definieren und diese auf hunderte von Azure Disks anwenden. Das spart erheblich Zeit und reduziert den administrativen Aufwand.
  • Verbesserte Governance und Konsistenz: Durch zentrale Richtlinien stellen Sie sicher, dass alle kritischen Datenträger nach denselben Standards gesichert werden (z.B. Aufbewahrungsfristen, Backup-Frequenz). Dies minimiert das Risiko menschlicher Fehler und sorgt für eine einheitliche Backup-Strategie.
  • Zentralisierte Verwaltung: Die Verwaltung der Richtlinien für Azure Disks ist nun an die bereits bekannte Vorgehensweise für Azure VMs und andere Workloads angeglichen. Alles findet im Azure Backup Center statt, was die Übersichtlichkeit und Kontrolle verbessert.
  • Skalierbarkeit: Wenn Ihr Unternehmen wächst und mehr Azure Disks hinzukommen, können neue Ressourcen einfach den bestehenden, standardisierten Backup-Richtlinien zugewiesen werden, was den Onboarding-Prozess beschleunigt.

Lösungsweg: Was müssen Administratoren jetzt tun?

Um von der neuen Funktion zu profitieren, sind keine komplexen Migrationsschritte erforderlich. Wir empfehlen jedoch folgende Vorgehensweise, um Ihre Backup-Prozesse zu optimieren:

1. Navigieren Sie zum Azure Backup Center

Öffnen Sie das Azure Portal und suchen Sie nach dem "Backup Center".

2. Erstellen Sie zentrale Richtlinien

Wählen Sie unter "Verwalten" den Punkt "Backup-Richtlinien" und erstellen Sie neue Richtlinien vom Typ "Azure Disks". Definieren Sie hier Ihre Standards für Backup-Frequenz und Aufbewahrungsdauer.

3. Überprüfen und zuweisen

Überprüfen Sie die Konfiguration Ihrer bestehenden Azure Disk Backups. Weisen Sie Ihre neu erstellten, zentralen Richtlinien den entsprechenden Datenträgern zu, um die Verwaltung zu vereinheitlichen.

Fazit: Einordnung durch aixpedIT

Das Update zur Verwaltung von Backup-Richtlinien für Azure Disks ist ein logischer und längst überfälliger Schritt von Microsoft. Es schließt eine Lücke in der Verwaltungskonsistenz innerhalb des Azure Backup Centers.

Auch wenn es sich um keine revolutionäre neue Technologie handelt, ist der praktische Nutzen für Administratoren im Alltag enorm. Die Zentralisierung und Wiederverwendbarkeit von Richtlinien sind entscheidende Faktoren für eine skalierbare und fehlerresistente Cloud-Backup-Strategie.

Wir bewerten diese Änderung als eine sehr positive Quality-of-Life-Verbesserung, die jeder Azure-Administrator in seine täglichen Abläufe integrieren sollte.

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