Stellen Sie sich vor: Montagmorgen. Die gelöschten Projektordner und E-Mails sind wieder da.
Der erste Druck fällt ab – und genau dann kommt die nächste Frage aus dem Business: „Super. Aber wer hat jetzt Zugriff? Und sind wir sicher, dass wirklich alles wieder da ist?“
Genau an diesem Punkt zeigt sich, warum „Daten zurückholen“ beim Cloud Backup nur die halbe Wahrheit ist.
In der Praxis endet ein Vorfall selten mit einem Restore. Häufig beginnt danach die eigentliche Arbeit: Berechtigungen passen nicht mehr, Freigaben sind unklar, wichtige Inhalte klebten an persönlichen Ablagen – und niemand kann in zwei Minuten seriös bestätigen, dass der Projektstand vollständig ist.
Was hilft? Aus Cloud Backup wird erst dann echte Souveränität, wenn daraus ein Recovery-Playbook wird:
Pro Projekt 3–5 Artefakte definieren, die im Incident immer zuerst wiederhergestellt werden müssen (z. B. Projektstruktur, zentrale Doku, Mailfluss, Übergaben).
Projektwissen gehört in eine projektbezogene Ablage mit klaren Ownern – nicht in persönliche OneDrives und Chat-Freigaben, die beim Offboarding wackeln.
Einmal pro Quartal eine echte Wiederherstellung üben – inklusive Zeitmessung und der Fragen:
Und jetzt die entscheidende Frage an Sie: Wäre Ihre Organisation nach einem Restore wirklich wieder arbeitsfähig – oder beginnt dann erst das große Sortieren? Ich freue mich auf Ihr Feedback!
Im Beitrag „Plötzlich ist alles weg? – wie ein gutes Cloud-Backup den Join-&-Leaver-Prozess unterstützt“ erklärt Christian Freese, ein Cloud-Backup beim Ausscheiden mit Mitarbeitern hilft, damit Wissen und Daten nicht gemeinsam mit dem Mitarbeiter verschwinden.