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„Plötzlich ist alles weg?“ – Wie ein gutes Cloud-Backup den Join-&-Leaver-Prozess unterstützt

Geschrieben von Christian Freese | 08.01.26 06:58

Stellen Sie sich vor: Es ist Freitagnachmittag. Die IT-Abteilung ist entspannt, die Woche lief rund. Doch dann kommt der Anruf: „Unser Projektleiter verlässt heute das Unternehmen – und plötzlich fehlen wichtige Dateien!“

Die Ordner im OneDrive sind leer, E-Mails verschwunden, die Übergabe stockt. Was tun, wenn das Wissen eines Mitarbeiters scheinbar mit ihm das Unternehmen verlässt?

Genau solche Situationen passieren täglich in Unternehmen.

Wer jetzt auf eine professionelle SaaS-Backup-Lösung zugreifen kann, bleibt gelassen: Im Hintergrund werden alle Daten kontinuierlich gesichert. Innerhalb weniger Minuten lassen sich gelöschte Projektordner und E-Mails wiederherstellen. Die Übergabe läuft weiter, Compliance bleibt gewahrt – und die IT kann beruhigt ins Wochenende gehen.

Was steckt hinter dieser Sicherheit?

Der Joiner-&-Leaver-Prozess in der IT – also das Onboarding und Offboarding von Mitarbeitenden – braucht automatisierte Abläufe, damit neue Kollegen schnell starten und ausscheidende keine Spuren hinterlassen.

Doch erst ein gutes Cloud-Backup macht den Prozess wirklich sicher: Es schützt vor Datenverlust, sichert Wissen und erfüllt Compliance-Anforderungen – selbst wenn mal etwas schiefgeht.

Meine 3 Tipps, woran Entscheider eine starke Cloud-Backup-Lösung erkennen:

1. Granulare Wiederherstellung & Langfristige Archivierung

Die besten Lösungen erlauben es, gezielt einzelne E-Mails, Dateien oder Chats wiederherzustellen – und das auch Jahre später.

So bleibt Wissen erhalten, ohne unnötige Daten freizugeben. Achten Sie darauf, dass die Lösung gesetzliche Aufbewahrungsfristen (z.B. 10 Jahre) unterstützt.

2. Automatische Integration in On-/Offboarding

Ein Cloud-Backup, das sich nahtlos in Ihre Prozesse einfügt, spart Zeit und Nerven.

Neue Mitarbeitende werden automatisch ins Backup aufgenommen, ausscheidende erhalten ein finales Backup und werden ins Archiv verschoben – ganz ohne manuelle Nacharbeit.

Schnittstellen zu IAM- und HR-Systemen sind hier das A und O.

3. Compliance, Datenschutz & RTBF („Right to be Forgotten“)

Moderne Cloud-Backup-Lösungen bieten nicht nur Audit-Trails und eDiscovery, sondern unterstützen auch das „Recht auf Vergessenwerden“ (engl. „the Right to be Forgotten“, kurz RTBF).

Das bedeutet: Wenn ein (ehemaliger) Mitarbeiter nach DSGVO verlangt, dass seine personenbezogenen Daten gelöscht werden, kann die Cloud-Backup-Lösung gezielt diese Daten unzugänglich machen oder entfernen – ohne die Integrität des restlichen Backups zu gefährden.

Das ist entscheidend, denn regulatorische Vorgaben wie die DSGVO fordern, dass Unternehmen personenbezogene Daten auf Wunsch löschen können – auch aus Cloud-Backups.

Nur Lösungen, die RTBF technisch umsetzen, bieten echten Datenschutz und bestehen jede Prüfung.

Was Sie mitnehmen sollten:

Der Unterschied zwischen einem Daten-GAU und einem souveränen Übergang liegt heute oft nur in einer guten Cloud-Backup-Strategie.

Wer als Entscheider auf Automatisierung, Compliance und professionelle SaaS-Backups mit RTBF setzt, schützt das Unternehmen vor bösen Überraschungen – und sorgt dafür, dass Wissen und Produktivität erhalten bleiben, egal, wer kommt oder geht.

Sind Sie neugierig geworden?

Wie sieht Ihr Joiner-&-Leaver-Prozess aus? Haben Sie schon die passende Backup-Lösung im Einsatz?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen oder Fragen gerne in den Kommentaren!